In der Volkswirtschaft ist Kaufkraftparität (PPP) ein theoretischer Wechselkurs, der sich aus der wahrgenommenen Kaufkraftparität einer Währung gegenüber einer anderen Währung ergibt. Im Gegensatz zum realen Wechselkurs, den die Währungen im offiziellen Markt (im Gegensatz zum Schwarzmarkt) handeln. Der PPP-Wechselkurs berechnet sich aus dem relativen Wert einer Währung auf der Grundlage der Menge eines Korbes von Waren die Währung in ihrem Land der Nutzung zu kaufen. Typischerweise werden die Preise vieler Güter berücksichtigt und nach ihrer Bedeutung in der Wirtschaft gewichtet. Der gebräuchlichste PPP-Wechselkurs ergibt sich aus dem Vergleich von Waren in einem BIP-Berichtswesen mit gleichwertigen Gütern in den Vereinigten Staaten und mit einem PPP US-Dollar-Wechselkurs. Wenn die BIP-Zahlen aus den berichtenden Regionen durch diesen PPP-Wechselkurs konvertiert werden, wird dies als ein besserer Vergleich des Lebensstandards angesehen. Für eine aktuelle Liste siehe IWF-Berichtsgebiet...